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“REISE IN DIE VERGANGENHEIT”, meine erste „INTERNET-Wanderung“, hier ist die SKIZZE;                 9 km, 2 1/4 Std., Mi, Sa, So, Fe. 
                                    
Start: Ab (A 6), Ausfahrt St. Ingbert-West,  ca. 2 km Richtung ENSHEIM und FLUGHAFEN  durch den Wald hoch. Wenn Ihr oben auf die freie Ebene kommt, ist rechts der Start-Parkplatz mit einer schönen Tafel vom  BRUNNENWEG.

Waldhaus (Gasthaus)


 
3/4 km NW, vorbei an einem Fahrverbotsschild bis zur Kreuzung, dort halblinks, WSW, nach 6 Min., 2. Weg ab “Gitarre”, rechts rein, NO, rot-weiss + grünes Dreieck + “2 Kinder” blau. Weiter im Linksbogen runter bis Kreuzung; scharf links ab runter, ONO. Dort steht in der Senke, knapp oberhalb des Weges,  das Kulturdenkmal  
„HÄNSEL UND GRETEL“ aus gallorömischer Zeit; hierzu die H+G- HINWEISTAFEL . Weiter geht’s leicht aufwärts, grünes Dreieck, 1 km  nach SSW. An der nächsten Abzweigung li hoch nach OSO bis zur sog. SPINNE, eine große Wegekreuzung mit 8 (!) Abgängen und einer SCHUTZHÜTTE.

(Tipp: 1,5 km sw von hier, beschildert und dem Saarlandrundwanderweg “rot-weiß” folgend, liegt die an Sonn- und Feiertagen geöffnete
DORNDORFHÜTTE vom Saarwaldverein, berühmter “Jakobs Krönung”-Kaffee und Kuchen, leider , INNENANSICHT.)
  Folgt  SO, S,der Markierung „rot/weiß“ (Saarland-Rundwanderweg!) + grünes Dreieck. Nach 3/4 km, T,  biegt li ab, am „Swimmingpool“ vorbei, Markierungen weiß-grün-weiß + gelbes Dreieck, erst nach O, dann im Bogen abwärts nach SO. Nun kommt Ihr an das 
WEGEKREUZ, das zum  EHRENFRIEDHOF hinführt, wo im März 1945 noch 52 Soldaten aus ganz (Gross-) Deutschland (z. B. Königsberg) ihr Leben lassen mussten.  (Ab hier bis zur LUITPOLDQUELLE und später noch beim LÖWENBRUNNEN  seid Ihr ein gutes Stück auf dem verschiedenfarbig beschilderten „Brunnenweg“, der von den “BRUNNENFREUNDE  ENSHEIM” angelegt wurde und  1 3  B r u n n e n (!), der älteste stammt aus 1848,  im  „Woogbachtal“, auch „Ensheimer Gelösch“ genannt, verbindet. Die TAFEL „BRUNNENWEG“ steht am Start-Parkplatz.) Weiter abwärts SW bis zur  HEIMKEHRER-HÜTTE der Ensheimer Kriegsheimkehrer, meist blitzsauber und wäre sehr gut zum Picknick geeignet, wenn ...  nicht gleich die so wichtige Einkehr nahen würde! Weiter nach SW, Rechts-Links-Bogen, steil abwärts SW, SO, bis auf die Asphaltstraße, dort links ab, dem Bach hoch NNO folgend, bis,   l i n k s  des Weges, das   WALDHAUS ZIMMERMANN

               Mi, Sa, So, Fe                                                                                            06893 - 3526       

                       steht, ein  1900 erbautes ehemaliges HOLZFÄLLERHAUS, das nach dem Krieg u. a. von 2 Ensheimer Familien bewohnt war, die „ausgebombt“ waren,  und das  seit 1967 von Familie Zimmermann bewirtschaftet wird. Trotz vieler An- und Umbauten hat es noch den Charakter einer „Hütte“ bewahrt und ist mit vielem schönem alten
    “KREMPEL” aus Omas Zeiten und dem Krieg liebevoll  ausgestattet.  Es gibt viele warme und kalte Gerichte, z. B. „Kümmelweck mit Käs’“  zu € 1,80 (!) aber auch "Saumagen mit Sauerkraut und Brot" zu € 5,90  oder „Schwenkbraten mit Pommes und Salat“ zu € 8,30. Hier kriegen Sie auch Infos über den BRUNNENWEG.  Ein kleiner Spielplatz ist dabei, schöne Sitzgruppen im Freien, und im kleinen Gehege läuft vielleicht ein  verirrtes junges Reh oder ein kleines Wildschwein herum, manchmal auch „nur“ Hühner; eine echte Idylle.

    Wegen obiger sparsamer Öffnungszeiten: kurz vorher rechts liegt ein wesentlich später erbautes Lokal , “SCHWYZER STÜBLI” genannt, das nur Mo + Di zu ist, Tel. 06893 -3572; z. B. “Älpler Spätzleauflauf mit Salat € 5,70“, “Pot au Feu” = Eintopf mit Rindfleisch u. frischem Gemüse
     € 3,50”,  “Wildgulasch mit Spätzle und Rotkohl oder Salat € 13,-”,  dazu Urpils vom Fass 0,3 l € 1,80. Um’s “Stübli” ist ein Rehgehege, ein Teich mit Enten und eine neu errichtete Kapelle.

     Gestärkt geht’s immer dem Hauptweg folgend, weiter bachaufwärts, N, den großen  
    ANGELWEIHER (... dass mir also keiner einen Unbefugten angelt oder einen Hund verunreinigt!) links liegen lassend NO am  „FRIEDA-RUH-BRUNNEN“ und, rechts einem meist verlassenen, idyllisch am Rand einer Wiese mit kleinem Weiher gelegenen  großen  Wochenendhaus  vorbei, Sitzgruppe mit VOGELSCHAUTAFEL. Nach 1,5 km, liegt rechts ein weiterer stiller WEIHER. Fußkranke und, wenn’s schon dunkelt, Ängstliche, können nun, den Fahrweg in weiten Serpentinen hochgehend  bis zum Parkplatz gehen. Vorgesehen und in der KARTE ist jedoch die Variante durch die wilde „Schlucht“, das schönste Stück Natur auf dem Weg, leider mit einigem Baumschutt belegt. Zweigt vom Hauptweg rechts ab, überquert  eine Betonrinne und seht  ein Stück weit links die  LUITPOLDQUELLE,  benannt nach dem Prinzregenten  Luitpold von Bayern,  errichtet in dessen Regierungszeit, 1886 bis 1912, vom Pfälzerwaldverein. Sie wurde anno 2000 in Anwesenheit  des Ur-Urenkels des Namensgebers, seiner KÖNIGLICHEN HOHEIT, PRINZ LUITPOLD VON BAYERN,  siehe BIERDECKEL, nach schöner Neugestaltung mit einem großen Waldfest, Blasmusik und, bayrischem!, Freibier  wieder  vorgestellt.

 Variante A), “nur für Geübte”, weil die Schlucht durch Baumfall schwierig passierbar (gemacht?!)  geworden ist: Direkt vor der rechten Bank am Brunnen geht nach rechts ein schnuckeliger Pfad hoch nach NO, „... durch die Schluchten des Balkan“ (Karl May). Seht Euch um! Nach einer  anstrengenden Viertelstunde kommt Ihr auf einen Fahrweg, dem Ihr SW, dann NW folgt, bis Ihr nach 5 Min. auf den Hauptweg A) + B) kommt. Geht ihn sanft bergauf.
Variante B), “leicht”: dem Haupt-Fahrweg immer sanft im Bogen bergauf folgen bis “A) + B).

Nach 5 Minuten geht rechts ab ein kleiner “Bypass” zum ebenfalls neu hergerichteten schönen 
LÖWENBRUNNEN, „ gerecht  -  beharrlich “, vor allem letzteres!, mit einem Wappen, der Krone und den 2 bayrischen Löwen, die den Schwanz heben; warum?! (Im Juli 2003 wurde nur dieser Brunnen, von 13, in NANO-Technik einer Güdinger Firma zum Schutz gegen Moos, Algen und Verwitterung behandelt.  Schau’n mer mal.) Von hier weiter hoch kommt Ihr gleich wieder auf den Fahrweg und nach ein paar Schritten weiter zum Auto. „Na, wie war’s?” “Geht so”?,  “Echt gudd“?

Ins Netz gestellt 2002                                                         letztmals geändert: 12. Februar 2008 

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