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KLOSTERRUINE WÖRSCHWEILER über den WÖRSCHWEILERHOF an einer Jagdhütte mit Freisitz vorbei, über „Sieben Fichten“ zur schönen ANGLERHÜTTE am (und zu) Bierbach und über den  Saarlandrundwanderweg zur Klosterruine mit Waldgaststätte;
SKIZZEDi - Fr = 1 Einkehr / Sa + So = 2 Eink., 14 km, 3 1/2 Std.
Klosterruine Wörschweiler

     START: ORTSMITTE WÖRSCHWEILER  (an der A 8, AS Einöd, 5 km SSW von Homburg), P beim Ristorante ROMA.

Der LIMBACHER STRASSE  nach, 200 m vor (!) dem Schild "Wörschweilerhof" geht es halblinks WNW hoch und im Linksbogen auf den
WÖRSCHWEILERHOF zu. Links seht Ihr den Skilift, der bei ausreichend Schnee in Betrieb ist, der einzige im Saarland südlich  Braunshausen, mit einer SKIHÜTTE, die dann auch geöffnet ist. Die freilaufenden ANGUSRINDER werden auch "ab Hof", z. B. „Mischpaket 5 kg 51,- €“, neben anderen Produkten, verkauft. Da weiß man, was man hat! Im 180 Grad-Bogen durch den Hof, direkt hinter dem letzten Gebäude mit dem Felsblock „Wörschweilerhof“ links hoch der Traktorspur nach WNW auf den Waldrand zu und durch die 2 hohen Pfosten im Zaun. Nun scharf links rum und der Trittspur nach aufwärts, W, nach ein paar Minuten geht Ihr durch die Rinne weiter hoch bis auf den oben verlaufenden mehrfach markierten breiten Weg. Die erste „Schlüsselstelle“ ist geschafft. Oben auf dem Weg geht Ihr nun dem „roten Eichhörnchen“ nach, N, dann W, kurz öffnet sich ein Blick auf  HOMBURG. Über die Kreuzung „Toter Mann“, wo das Eichhörnchen einen Rechtsknick macht, manch mächtige FELSKANZEL  zeigt sich, wieder nach N im weiten 180 Grad-Bogen und nach einem scharfen Rechtsknick nehmt Ihr  an der nächsten Abzweigung mit dem Eichhörnchen den Weg bergab ins „Dunkeltal“, N, dann NW.

Nach einer Geraden von 350 m geht Ihr an der Wegekreuzung geradeaus ein Stück rein, dann nach dem Linksbogen halbrechts SW hoch. Nach einem kurzen steilen Aufstieg und einem Rechtsbogen kommt gleich linkerhand „ ... die  HÜTTE ist das Ziel?“, aber nur für ein Picnic vorm
JAGDHAUS, sogar mit Schwenker. Nach 1 km erreichen wir 7 FICHTEN mit 10 Wegen (!) und einem entsprechend reich geschmückten SCHILDERBAUM. Die schön gemalte BILDTAFEL  erzählt Euch die Geschichte von den goldenen Fichtenzapfen. Mit Entdeckerfreude und guter Kondition nehmen wir den „Direktabstieg“, der nach ca. 50 m von dem Weg nach BIERBACH rechts als Trittspur, S, abzweigt, er war (!) mal markiert, durch die Rinne oder daneben, runter ins Tal, dort  linksrum abwärts, wo nach 400 m von links der „offizielle“ langweilige und lange Weg hinzukommt und nach weiteren 400 m zuerst der „WEIHER MIT REIHER“; der gerade die Flucht ergreift und abhebt. Daneben ist die idyllisch gelegene ANGLERHÜTTE, “Raucherlokal” mit elektronischem WASSERFALL,  Flasche Urpils 0,5 l 2,-, 
Wein 0,2  2,-, Likör (Kirsch, Schlehe... ) 2 cl 1,-,  warmer Apfelstrudel mit Eis und Sahne  2,-, 

       Di - Fr: Mai - Sept: ab 11, Okt. - April: ab 3,                                                               06842 - 3167    Sa ab 11, So + Fe ab 10, Mo = zu.                                                                                                                                                                                                                                                  Nun die Straße 200 m weiter runter bis zum KNEIPPBECKEN. Am oberen Ende desselben steht eine riesige Tanne, ab dieser 20 m links der Rinne hoch, danach links ab in einen langen Hohlweg, wo Ihr steil NO bergauf geht. Am oberen Scheitelpunkt des Weges, vor  (!) dem vergammelten Hochsitz geht Ihr links hoch geradeaus über die Wiese bergauf bis zum 2. Hochsitz. Dort folgt Ihr der Fahrspur nunmehr weiter ein Stück bergauf bis auf den oberen breiten Fahrweg mit einem kleinen  Parkplatz. Dort geht es links rum mit dem „roten Eichhörnchen“ durch eine Schranke bis auf eine 5-Wege-Kreuzung, wo Ihr mit dem Eichhörnchen weiter  NW bis zur Einmündung in den „Saarlandrundwanderweg“ „rot -weißer Balken“ kommt.  Diesem folgt Ihr 1,3 km geradeaus, an einem reich bemalten MARKIERUNGSBAUM vorbei, 1 mal rechts ab, 1 mal links ab, bis zur KLOSTERRUINE WÖRSCHWEILER.  (Bereits in der jüngeren  Steinzeit war, der Überlieferung nach, die Bergkuppe von einem keltischen Opfermal gekrönt. Das Kloster wurde von den BENEDIKTINERN  1131 (!) gebaut, jedoch bereits 1171 von den ZISTERZIENSERN übernommen. 1558  wurde das Kloster aufgelöst und 1614 durch Brand zerstört.)

Die von diesem stammenden und nun dort aufgestellten GRABPLATTEN stammen aus der Zeit ab 1131, hier 2 Platten im DETAIL. Am Südhang steht das erst neuerdings öffentlich zugängliche „WIRTSHAUS ZUM KLOSTERBERG“, ein Haus mit langer Vergangenheit. Es wurde vermutlich nach dem Brand des Klosters errichtet, lange als Bauernhof genutzt und war von 1953 bis 30.6.2005 von den „Nerother Wandervögeln“, nur zur nicht-öffentlichen Verwendung, gepachtet. Erstmals seit dem Mittelalter ist es nun für Wanderer zugänglich und gehört somit sofort hier rein. (Bis es in den Wanderkarten und Broschüren ist, das daaauert ...) Die urige GASTSTUBE ist ebenso sehenswert wie die WOHNSTUBE im Obergeschoß, wenn es „unten“ kalt und kein „Betrieb“ ist. Es gibt noch eine RITTERSTUBE für größere Gruppen oder Feste mit “Bruder Michael”, Pächter und Wirt und auch mal ein Bogenturnier oder ein Dudelsackpfeifer-Treffen.

         git-ja08     Bett-ja05       wg. Frostschaden z. Zt. geschlossen!                               auf Anfrage!                        06842-4365,
                                                                                                                           0178-483 04 06                                                                                                                                                                    Nun ein kleines Stück den Fahrweg zurück, an der Verzweigung gehen wir nun links bergab, S, und im weiten Linksbogen nach = runter bis in den Ort.
oder: direkt ab Ruine steil auf neu hergerichtetem Pfad südwärts runter, teilweise noch mit “Uralt-Saarlandrundwanderweg” rot-weiß markiert.
 
Erstellt: November 2005                                                        letztmals geändert: 1. Februar 2010 

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