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JUNGHOLZHÜTTE; Streuobstwiesen, weites Hügelland,
schöne Dörfer: der Bliesgau. Bebelsheim > Römerweg
> Gersheim > Blies-Freizeitweg > REINHEIM (Europäischer Kulturpark) > Hexenklamm > Keltengrab, **, > Hütte.
 
     START: BEBELSHEIM (B 423, Blieskastel -Saargemünd) Ortsmitte;
SKIZZE!  14 km, 3,5 Std.;   Mi, Sa, So, Fe.

Grab der Keltenfürstin, ca. 400 v. C.

Die Straße hoch und direkt links ab, O, links des Mühlbachs sanft bergauf, an ein paar Fischweihern vorbei, 1 km, bis zum Zaun. Dort links über die BETONBRÜCKE und geradeaus den Wiesenpfad 250 m NW hoch bis zur Betonstraße. Linkerseits kommt noch eine schöne Sicht auf den Bebelsheimer KIRCHTURM. Dort rechts ab ein kleines Stück bis zur Wegekreuzung, wo wir den Weg rechts ab am Waldrand entlang OSO nehmen, “blaue Libelle”, und, gleich links im Wald 2 VOGELHÄUSER, der nach fast 1 km links abbiegt und auf den sog. Römerweg, u. a. der neue “Gänseweg” führt. Wir biegen rechts ab, SO, “Amphore”, und biegen nach 500 m links ab, “schwarzer Widder”, SO, wo das grüne Schild “Gerhseim” am Baum hängt, bergab. Zuerst Sand, dann Beton. Nach 300 m ist wenige Schritte links rein ein Aussichtspunkt, wo 1/2 km unter Euch das bekannte ORCHIDEENGEBIET (NSG) liegt. Das kommt vielleicht später mal dran.  Direkt vor der “Kalkbahn” (1200 m lang!), wo die Straße einen Rechtsbogen bergauf macht, biegen wir links SO ab und gehen auf einem verwunschenen wenig begangenem Wiesenpfad mit schönem Blick auf GERSHEIM unter der Kalkbahn durch, knapp rechts des Kirchturms zu, bis nach GERSHEIM.

Wir überqueren die BLIES, wo 2 Einkehren, darunter der ehemalige
BAHNHOF, den Wanderer locken und biegen direkt rechts ab auf den vor allem im Sommer von Radlern, Skatern und Kinderwagen stark frequentierten “BLIESTALFREIZEITWEG Blieskastel - Reinheim” auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt. Nach 2,5 km kommt Ihr auf die Landstraße. Vor Euch liegt, Ansicht vom Gegenhang, der
                                                       “
EUROPÄISCHE KULTURPARK BLIESBRUCK-REINHEIM”.

( ... nach 10.000 Jahren Besiedlung im Bliestal; KELTEN, GALLIER, RÖMER, entstanden  nach der  Entdeckung des Grabes der “Fürstin von Reinheim”, 1954, aus 400 v. Chr.. Reiner Goldschmuck, ein exquisites Trink- und Speiseservice waren u. a. die kostbaren Beigaben. Am bekanntesten ist wohl die KELTISCHE RÖHRENKANNE und ein  goldener Armreif. Daneben fand man die Reste einer prachtvollen Villenanlage , eher ein ausgedehntes Landgut, mit hohem Wohnkomfort und Luxus, siehe z. B. A
MOR AUF PANTHER. In der weiten ANLAGE sind u. a. ein keltisches Gehöft mit strohgedeckten Holz-Lehm-Bauten, Mühle, Bäckerei und Töpferei als Nachbautern zu sehen. Zwischen dem 1. und 4. Jh. nach  Christus war hier eine gallo-römische Stadt mit mehreren tausend Einwohnern(!), ein Handwerkszentrum für  hochqualitative Erzeugnisse,  Reihenhäuser (!) Öfen, Kellern und beheizten Wohnräumen.
Geöffnet: 15. März - 31. Okt. 10-18 Uhr, Mo  = zu. Das Freigelände kann jedoch jederzeit besichtig werden. Tipp: jetzt nur das Grab der keltischen Fürstin und die römische Villa direkt an der Blies besuchen und später einen Extra-Trip dorthin unternehmen.)

Rechts ab lockt gleich eine weitere Einkehr, die gemütliche ANGLERHÜTTE direkt an der Straße südlich der Blies, die wir nach Ortsmitte Reinheim überqueren. An der dortigen Kreuzung ist ein schönes BAUERNHAUS mit einem Schafhirten, vielen Orientierungshilfen und, im Spiegel, das alte RATHAUS. Nun gehts die Straße hoch Richtung Habkirchen, wo diese einen Bogen nach links macht, am Denkmal die Bebelsheimer Straße geradeaus 300 m bergauf und vor der großen Orientierungstafel den Weg rechts, N, rein, immer links der Klamm. Nach 1,5 km kommt zuerst ein schönes WEGEKREUZ und dann, wenige Meter nachdem auch links der Wald beginnt, dem “braunen (altroten?) Eichhörnchen” folgend, am Fuße einer dicken Fichte fast versteckt, ein rührendes MARIENALTÄRCHEN (noch?) unbekannter Herkunft. (Weiß jemand was davon; bitte melden!) Gleich danach gehts an der kleinen Kreuzung halblinks ein kurzes Stück hoch, wo Ihr auf den “Eichörnchenweg” trefft, und biegt dort scharf rechts (!) abwärts ab, O. Nach 250 m, kurz bevor der markierte Weg einen Rechtsbogen macht, geht es einen etwas verwilderten Weg scharf links NNW hoch auf den “Amphoren-”, “Eulen-”, Eichenblatt-” und “Römerweg” vom Touranfang. Nach diesem “Schlenker”, kurz vor Erreichen der verdienten Hütteneinkehr, geht wenige Schritte rechts ab, O, bis zum KELTENGRABHÜGEL mit Sitzgruppe und INFOTAFEL. Wieder zurück gehts auf dem “Römerweg”, gleichtzeitig “Saarlandrundwanderweg” (rot-weißer Balken)  SW. Kurz bevor Ihr auf die große Wegekreuzung trefft, ist links im Wald ein HEXENKREIS von 13 m Durchmesser zu sehen. An der Kreuzung rechts runter, die REITERIN hat ihr Pferd vermutlich im bekannten GRENZLANDHOF stehen, wie viele andere auch und gleich ist rechts die schöne JUNGHOLZHÜTTE
                  Mi+Sa ab 2, So ab 11                                            Hütte: 06804-914 366, privat: 0176-4003 4 86        Noch 1 km die Straße runter: Ende!   

Erstellt: 17. November 2004                                                      letztmals geändert: 2. Jan. 2006   

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