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Tag 12: Erst geht es auf einen Sattel, H 1550, hoch, vielleicht an einer Gams vorbei, runter auf H 1400, bis zu einem Sattel H 1615, mit einer Verzweigung mit 2 Wegen zum Brauneck. Man kann die linke Spur “Nur für Geübte” über den LATSCHENKOPF, H 1712, wählen. Auch das Schaf hatte keine Angst. Ich traf somit 30 “Montagsturnerinnen” aus Neumarkt/Opf. beim Picnic und wir sangen zusammen “... die Perle Tirol”; herrlich! Auf dem BRAUNECK, H 1540, rieb sich nur eine Kuh am Fernrohr. Im BRAUNECKHAUS des DAV kann man “ÜF” für € 17,- bis 22,- bekommen. Die Gondeln der Brauneckbahn locken den Fernwanderer vom Fußweg ab. Ganz verkehrt wäre es nicht, denn der Bergabweg gleicht einer “schwarzen” FIS-Strecke für Wanderer; steil und loser Schotter auf hartem Grund, eine Rollbahn also nach LENG-GRIES. Daher der Name?! Eine beschilderte Ausweichstrecke wäre angebracht; wer macht’s? Einziger Lichtblick: weiter unten kommt eine “Rechtsumgehung”, beschildert zur schönen REISERALM, wonach man wieder auf Schotter und Wabensteine (!) trifft. Unten ist ein spektakulärer FUNPARK, wo man sich angeseilt wie Tarzan umherschwingen kann, dann ist man in Leng-Gries, H 679. 12. x ÜF: im Hotel “Zur Post”, das schon bessere Zeiten sah, s. Bild. Das Gasthaus ist außer Betrieb, Frühstück gibts gegenüber im Cafe Kyrein, aber leider nicht in der wunderschönen Stube vorn, sondern hinten im Durchgang. Frühstück OK! Tel. 08042-2454 + 4714.
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Tag 13: Über die Südumgehung von Geierstein und Fockenstein an einer Kohlehalde (?) vorbei geht es über die Neuhüttenalm, H 1328, wo tibetanische Gebetsfahnen wehen, auf die vielbesuchte AUERALM, H 1269, mit Gitarre und Warteschleife, beides ein gutes Zeichen. An einem stolzen Zunftbaum vorbei geht es zum Hafen von Bad Wiessee aufs Schiff, offiziell!, zur Fahrt über den und nach TEGERNSEE, H 725, wo ich im uralten heimeligen und weit bekannten “Lieberhof” gut und günstig unterkommen bin: 13. x ÜF, € 27,50, Tel. 08022-4163, mit einem netten Wink auf der Bettlade für die Bergbahn-Schummeler ;-) ( + )
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Tag 14: Über das Neureuthhaus, H 1264 und die Gindelalm, H 1242, gehts bei S-- Schlechtwetter zum SCHLIERSEE, H 777. Hinten braut sich schon was zusammen. Zum Knipsen hatte ich wohl keine Lust. Schlecht bzw. unmarkiert finde ich nach FISCHBACHAU, wo ich im Ortsteil Birkenstein, H 853, im Cafe Seidl unterkomme: 14. x ÜF € 27,50, Tel. 08028-1640, alles OK!
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Tag 15: Ab heute 4 Tage Regen! Auf “E 4” gehts zur KESSELALM, H 1285, wo ich der erste und einzige Gast war, kein Wunder bei dem Wetter. Achtung: die “Aiblinger Hütte” ist nur Sa, ab 14 Uhr, und So “bis 17 Uhr” (?!) geöffnet, die “Durlangeralm” überhaupt nicht mehr. Man kann sich die Schleife somit sparen und steigt auf zum WENDELSTEIN. Das Restaurant bei der Bergbahn ist ne Art “Mac Donald alpin” mit Scharen von Halbschuhtouristen, die mit der Seilbahn und/oder Zahnradbahn auf- und abschweben. Obwohl “Nullsicht” war, ging ich zum Gipfel, H 1838, mit einer Kapelle, einer Kompassrose und einer im 24-Stunden-Rythmus rund um die Uhr besetzten WETTERSTATION, wo ich mich mit der diensttuenden Dipl.-Meteorologin nett unterhielt und mir den obligatorischen Stempel erbat. Fast sicht- und orientierungslos in teilweise schwierigem steinigen Gelände fand ich schließlich kurz vor Dunkelheit die wunderschöne MITTERALM. Während die meisten DAV-Schilder, leider, keine Stundenangaben mehr enthalten, manche sind sogar zugehauen, warum?, hat hier ein hilfreicher Geist dieselben in rot dazugemalt. 15. x ÜF, € 21,- im Lager, warme Dusche, Tel. 08034-2760. ( + ) Es war der schönste HÜTTENABEND, der “BMW-Rudi” aus Kufstein zog die Ziehorgel und jodelte dazu oder sang den “Anton aus Tirol” (wo er ja her ist) und die lustige “Oktoberfest”-Gruppe von “Camet” war auch gut drauf. Danke nochmal an die nette Wirtin, die mir meine vergessene “Ausgehhose” nachhause schickte. Demzufolge lief ich ab dort mit nur einer Hose für unterwegs und zum “Apres”. Ging auch, außer bei Nässe natürlich, wie heute.
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Tag 16: Auf nun besserem Weg geht es hinunter nach BRANNENBURG. “ Iller, Lech, Isar, XXX ” sind nun schon überschritten, weiter nach NUSSDORF. “HOCHRIESHÜTTE”: s. o.; “QUARTIERE”! Nordumgehung: über Holzman mit Gasthaus, Rainbach, Frasdorf nach ASCHAU. Das waren, einschließlich Brannenburg, 25 km Straße. Nach längerer Suche fand ich wieder zum “Gasthof Kampenwand”, 16. x ÜF, € 50,-! ( - ) Tel. 08052-2440. Ich fand kein billigeres Zimmer und musste den DZ-Preis zahlen. Bilder? Nur “XXX”!
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Tag 17: Heute wie gestern: den ganzen Tag nass. Da denkt man schon mal ans Aufhören, zumal dort auch ein Bahnhof lockt. Laut Tourismusbüro sollte die “Dalsenalm” von Mai bis Okt. geöffnet sein, war aber nix; das fast schon übliche. So ging es über Hohenaschau, Schloss im Regen, zum Cafe Wasserfall, nach 50 m links rein, den Klausgraben aufwärts auf ca. 1000 m, zwischen Geigelstein und KAMPENWAND hindurch und wieder runter bis MARQUARTSTEIN, H 545. 17. x ÜF im Burgcafe für € 50,- Tel. 08641-97840, bei einer sehr lieben Dame, die mir sogar die nassen Klamotten in die Schleuder steckte, aufhängte, und trocken vor die Tür legte; schönstes Wohnen “on Tour”!
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