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Tag 5: 1,5 km der Straße entlang abwärts, dann auf Fußweg über die Iller nach SONTHOFEN, H 742, mit lustigem WC-Schild. Über die Ruine Fluhenstein, “E 4”, und das Tiefenbacher Eck, H 1517, zur Hirsch-Alpe, H 1493, Gasthaus. Schwierig zu navigieren (!), erst W, dann NO auf den SPIESER, H 1649, mit Kreuz und herrlicher Aussicht und nach NO bis UNTERJOCH, H 1013. Im großen “Familotel” gibts ab 20 Uhr nix mehr zu essen! 5. x ÜF: Haus Irene, “Biker”-Schild, Tel. 08324-7793, € 22,-, heißer Trockenraum, alles prima! ( + )
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Tag 6: Über Waldgaststätte Rehbach geht es durchs Tal der Vils, mal ein Gamsbock, mal ein Kuhstau, nach PFRONTEN, H 882,hinauf zur BURGRUINE FALKENSTEIN, H 1277 m, höchste Burgruine in Deutschland. Hier wollte der “Kini” (Ludwig II) ein Schloss bauen lassen, größer und prächtiger als Neuschwanstein. Der 1. Entwurf war zu groß und zu teuer, der 2. zu ärmlich, weshalb er den Architekten entließ, der 3. gefiel ihm, weil er ähnlich einer Raubritterburg war. Den Bau erlebte er bekanntlich nicht mehr. Episode: da ich nicht gern Leitungswasser teuer aus “Maggifläschjer” trinke, labte ich mich am sprudelnden Brunnen im Garten der prächtigen Hotel Schlossanger, * * * * S , es schmeckte etwas schal. Der freundliche junge Chef erklärte mir gern, es handle sich um gepumptes recyceltes Regenwasser für WC-Spülung usw.. Hoffentlich lief die Pumpe nicht “linksrum”. Über Einerkopf, Zwölferkopf, H 1288, geht es über die Saloberalpe, bewirtschaftet, steil runter zum grünen ALATSEE. Am Sommer-Skispringen vorbei gelangt man, endlich, nach FÜSSEN, H 808, wo es sogar Drogen im freien Verkauf gibt. 6. x ÜF, “Zum Hechtchen, Stadtmitte, “nice rooms”, meines war wirklich “very nice”, nämlich ne kleine Kammer im 2. Stock für t-€ 40,- incl. Schlossblick. Das Frühstück war gut, die Wirtsleute nett, Tel. 08362-91600.
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Tag 7: Über den “König-Ludwig-Weg/E 4” gehts zum SCHLOSS HOHENSCHWANGAU. Achtung! Die PÖLLATSCHLUCHT ist wegen Murenabgang gesperrt, Ihr könnt Euch also den Umweg über die Sägemühle sparen. Auskunft ob auf/zu: u. a. Stadt FÜ 08362-93850. Also geht es gleich hinauf zum oberen Parkplatz, wo die Kutscher u. a. “Fußkranke”, Bequeme, sowie schicke Italienerinnen und Japanerinnen zur Fahrt auf SCHLOSS HOHENSCHWANSTEIN abholen. Der Fernwanderer verschmäht auch die Tegelbergbahn (9 bis 16 Uhr), macht auf der Marienbrücke das obligatorische Foto und geht als einziger von Hunderten nicht nur drauf, sondern auch am anderen Ende weiter, steil hinauf zum TEGELBERGHAUS, H 1707, mit dem netten Chefkoch mit Kojak-Frisur. Sehr gemütliches Haus, Gitarre, 08362-8980 + 5492, ÜF € 16, ich wäre gern länger geblieben. Es wurde 1832 vom König Maximilian II, Vater des König Ludwig II, als Jagdhaus “gebaut”, also nicht persönlich, sondern ... Ihr wisst schon ;-) Über die Ahornspitze, H 1780, und den Straußbergsattel, H 1600, geht es über den “Maxweg” (Karte), den “Prinzregentensteig” (Karte) und den Bockstallsee, H 1140 m, derzeit ohne Wasser, hinauf zur KENZENHÜTTE, H 1294 (die mir nicht so gut gefiel). 7. x ÜF, Frühstück etwas spartanisch, € 22,-, Tel. 08368-390, Tal: 08861-66 221.
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